Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§1 Geltungsbereich und Allgemeines
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Diese Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB) gelten für alle Dienstleistungen, im Bereich der tiergestützten heilpädagogischen Begleitung und Beratung durch die Praxis Anokaya, Britta Nohn (nachfolgend „Anbieter“).
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Vertragspartner ist die Person, die die Dienstleistung in Anspruch nimmt, bzw. deren gesetzlicher Vertreter (nachfolgend „Klient“)
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Abweichende Bedingungen des Klienten werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausgiebig zu.
§2 Vertragsschluss und Leistungsumfang
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Die Angebote des Anbieters (z.B. auf Websites, Flyern oder Kleinanzeigen) sind freibleibend und unverbindlich.
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Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche oder mündliche Terminvereinbarung und die Unterzeichnung des Dienstvertrages zustande,
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Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung im Dienstvertrag. Der Anbieter schuldet eine fachgerechte heilpädagogische Begleitung und Beratung, jedoch keinen bestimmten pädagogischen Erfolg.
§3 Vergütung und Zahlungsbedingungen
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Es gelten die im Dienstvertrag vereinbarten Honorare.
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Die Zahlung erfolgt, sofern nicht anders vereinbart nach Rechnungsstellung per Überweisung innerhalb von 14 Tagen.
§4 Terminabsagen und Ausfallhonorar (24-Stunden-Regel)
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Die vereinbarten Termine sind exklusiv für den Klienten reserviert und verbindlich.
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Eine Absage oder Verschiebung durch den Klienten muss bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgen (telefonisch, per E-Mail oder per Messenger Nachricht).
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Sagt der Klient den Termin weniger als 24 Stunden vorher ab oder erscheint unentschuldigt nicht, wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 100% des vereinbarten Honorars für diese Einheit fällig. Dem Klienten bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
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Bei einer verspäteten Absage aufgrund einer nachweisbaren, akuten Erkrankung (ärztliches Attest) kann im Einzelfall auf das Ausfallhonorar verzichtet werden.
§ 5 Absagen durch den Anbieter / Tierwohl
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Der Anbieter behält sich das Recht vor, Termine bei unvorhersehbaren Ereignissen (z.B. eigene Erkrankung, extreme Wetterbedingungen bei (Outdoor-Einheiten) kurzfristig abzusagen oder zu verschieben.
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Da es sich um eine tiergestützte Arbeit handelt, steht das Wohlbefinden des eingesetzten Tieres an oberster Stelle. Zeigt das Tier akute Anzeichen von Krankheit, Verletzung, Überlastung oder Stress, ist der Anbieter berechtigt, den Termin jederzeit – auch während einer laufenden Einheit – abzubrechen oder abzusagen.
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Erfolgt der Abbruch oder die Absage nach Absatz 2 aufgrund eines Verhaltens des Klienten (oder dessen Begleitperson), welches den ausdrücklichen Sicherheitsanweisungen des Anbieters oder den Regeln aus § 6 zuwiderläuft, bleibt der Anspruch des Anbieters auf das volle vereinbarte Honorar bestehen. Eine Erstattung oder ein kostenfreier Ersatztermin erfolgt in diesem Fall nicht.
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Nur wenn der Abbruch durch Absatz 1 oder 2 auf Gründen beruht, die nicht vom Klienten verschuldet wurden (z.B. plötzliche Erkrankung des Hundes=, ewrden bereits bezahlte Honorare für die ausgefallene Zeit erstattet oder ein Ersatztermin vereinbart. Weitergehende Schadensersatzansprüche des Klienten sind ausgeschlossen.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Klienten und Sicherheitsregeln
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Der Klient (bzw. dessen Begleitperson) verpflichtet sich, den Anweisungen des Anbieters im Umgang mit dem Tier jederzeit und unverzüglich Folge zu leisten.
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Das Tier darf vom Klienten oder Begleitpersonen nur nach ausdrücklicher Aufforderung oder Erlaubnis des Anbieters angefasst, geführt oder gefüttert werden.
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Der Klient ist verpflichtet, den Anbieter von Beginn der Begleitung über alle relevanten Einschränkungen, Allergien (insbes. Tierhaarallergien), Ängste oder Besonderheiten des Klienten zu informieren.
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Liegt beim Klienten eine akute, ansteckende Krankheit oder ein Parasitenbefall vor, darf der Termin zum Schutz des Tieres nicht wahrgenommen werden. Es gelten die Absage-Regeln aus § 4.
§ 7 Haftung und Haftungsbeschränkung
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Für Schäden, die durch das Tier verursacht werden (Tierhalterhaftung), haftet der Anbieter im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Hierfür besteht eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung.
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Für sonstige Schäden haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter auch bei leichter Fahrlässigkeit, jedoch begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
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Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt von den vorstehenden Beschränkungen unberührt.
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Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, dass der Klient den ausdrücklichen Anweisungen des Anbieters oder den Regeln aus $ 6 zuwiderhandelt.
§ 8 Datenschutz und Schweigepflicht
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Der Anbieter unterliegt bezüglich aller im Rahmen der Begleitung und Beratung bekannt gewordenen personenbezogenen Daten des Klienten der gesetzlichen Schweigepflicht.
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Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt streng nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Details sind in der separaten Datenschutzerklärung geregelt.
§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung (Rücktritt)
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Ist der Dienstleistungsvertrag für eine feste Laufzeit oder eine bestimmt Anzahl von Einheiten geschlossen worden, endet er automatisch mit Zeitablauf oder Erbringung der letzten Einheit, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Ein ordentlicher Rücktritt vor Ablauf der vereinbarten Einheiten ist ausgeschlossen.
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Verträge ohne feste Laufzeit können von beiden Vertragsparteien mit einer Frist von 2 Wochen zum Monatsende schriftlich oder per E-Mail gekündigt werden.
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Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (fristlose Kündigung) bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere dann vor, wenn der Klient wiederholt und schwerwiegend gegen die Sicherheitsanweisungen aus § 6 verstößt oder mit der Zahlung in Verzug ist.
§10 Schlussbestimmungen
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Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
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Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
